Jugendpastoral

Kurze Beschreibung

Der Fachbereich Jugendpastoral unterstützt, berät und begleitet Pfarreien, Kirchgemeinden und Interessierte vor Ort in der Entwicklung und Förderung von pastoralen Angebote für Kinder und Jugendliche.

Ein grosser Schwerpunkt liegt hier in der Vernetzung derer, die mit Kindern und Jugendlichen am Lernort Kirche unterwegs sind. Ein besonderes Augenmerk liegt in der Förderung der Ministrantenpastoral sowie im Aufbau zeit- und jugendgerechter Firmwege. Ein besonderer Schwerpunkt ist auch die Entwicklung neuer pastoraler Ansätze für junge Erwachsene – sowie die Begleitung des diözesanen Jugendrates.

Beratung, Begleitung und Bilden

_ von Seelsorgenden und Katechetisch Tätigen, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben.
_ von Kirchgemeinden bei der Zusammenarbeit mit der offenen Jugendarbeit in den Gemeinden.
_ der pastoral Tätigen bei der Entwicklung von kinder- und jugendpastoralen Angeboten.
_ von haupt- und nebenamtlichen Mitarbeitenden im Aufbau von Firmwegen und einer zeitgemässen Firmpastoral (Stichwort Firmweg 18+)
_ bei der Erarbeitung von Bildungsangebote für Seelsorgenden und Katechetisch Tätigen.

Förderung und Unterstützung

Um die Pfarreien und katechetisch Tätigen in der kath Kirche im Kanton Graubünden personell zu begleiten, unterhält die Landeskirche den Fachbereich Jugendpastoral. Für den Aufbau und die Förderung der pastoralen Arbeit wird eigens ein grosszügiges Budget zur Verfügung gestellt, mit dem kinder- und jugendpastorale Angebote auch finanziell gefördert werden sollen. Dazu wurden Antragsformulare sowie neue Richtlinien und ein Schutzkonzept erarbeitet. Für Fragen oder Beratungen wenden Sie sich bitte an den Fachbereich Jugendpastoral.


[ hier geht es zu den Formularen ]


Lernort Kirche

Im Gegensatz zum Religionsunterricht am Lernort Schule, in dem vornehmlich die Vermittlung religiösen Wissens im Zentrum steht, bezeichnet die pastorale Arbeit am  Lernort Kirche eine Einführung oder besser eine Vertiefung der christlichen Glaubenspraxis.

Am Lernort Kirche werden Glaubenserfahrungen ermöglicht, welche die nach Gott suchenden und fragenden Menschen begleitend und leitend mehr und mehr in die christliche Praxis eintauchen lässt. Es geht um die Verkündigung und die Schaffung von altersgerechten Zugängen zum Glauben, aber vor allem um die Ermöglichung von Glaubenserfahrungen in Gemeinschaft.

Der Fachbereich Jugendpastoral sieht seine Hauptgabe in erster Linie im Aufbau und in der Förderung des «Lernorts Kirche».

Lernort Kirche

Im Kern geht es darum, neben dem Religionsunterricht als «Lernort Schule» die Pfarreiarbeit neu zu beleben und zu bestärken und an den Pfarreien den «Lernort Kirche» zu fördern. An der Schule kann und soll – solange wie noch möglich – religiöses Wissen vermittelt werden. In der Kirche bzw. in der Pfarrei sollen aber religiöse Erfahrungen ermöglicht werden, die nicht das Wissen, sondern den Glauben stärken. Es geht um die Ermöglichung von Glaubenserfahrungen in der kirchlichen Katechese und der Jugendarbeit. Darum sieht sich der Fachbereich «Jugendpastoral» in engster Verbindung zum Fachbereich Ausbildung ForModula und zum Fachbereich Religionsunterricht.

Entwicklung

Mit der Weiterentwicklung der pastoralen Arbeit vor Ort – unter den Vorzeichen der 3 Paradigmen der pastoralen Entwicklung – sollen neue Akzente und Schwerpunkte im liturgischen Leben, der Verkündung und auch in der Diakonie entwickelt werden – die der Pfarrei als christliche Gemeinschaft vor Ort neue Kraft geben soll.

Der Bereich «Jugendpastoral» möchte und kann den Pfarreien vor Ort in dieser Hinsicht Hilfe und Unterstützung, Beratung und Begleitung anbieten.

Paradigmen

Die diözesane Arbeitsgruppe für pastorale Entwicklung hat im Jahr 2024 drei Paradigmen entwickelt, unter deren Vorzeichen die Pfarreien vor Ort die Entwicklung in die Zukunft denken können und damit auch auf die Fragen der Gegenwart eine Antwort suchen können.
Die drei Paradigmen lauten:
1) Innovation statt Reduktion
2) Reichtum in Vielfalt
3) Vernetzung nach Innen und Aussen

In der Realisierung, wie diese Paradigmen vor Ort – ins Besondere im Hinblick auf Religionsunterricht, Katechese und der Entwicklung der Pastoralen Arbeit vom Kleinkind bis zum jungen Erwachsenen – entfaltet werden können, bietet der Fachbereich gerne Beratung, Begleitung und Unterstützung.


Initiativen des Fachbereichs

kantonaler Ministrantentag

Neben allen strategischen Beratungen und bearbeiten von Anträgen organisiert der Fachbereich jedes Jahr zusammen mit einem OK einen jährlichen Ministrantentag in Chur.

Diözesaner Jugendrat

Gemeinsam mit der Jugendseelsorge Zürich begleitet der Fachbereich Jugendseelsorge Graubünden den diözesanen Jugendrat (hier mehr erfahren)

Ministrantenarbeit

Zur Stärkung und zur Vernetzung der Mitarbeitenden vor Ort werden jährliche Austausch-Meetings der Ministranten-Verantwortlichen organisiert. Mindestens 1x/Jahr wird ein Treffen vor Ort organisiert – und alle weiteren Treffen können auch digital als «cafe-call» stattfinden.

Firmwege

Zur Stärkung und zur Vernetzung der Verantwortlichen Leitungspersonen von Firmwegen wird mindestens 1x/Jahr ein Treffen organisiert, um Termine abzusprechen, Ideen auszutauschen und möglichen Formen der Zusammenarbeit zu besprechen.


Netzwerk

_ Aktive Vernetzung der in der Jugendpastoral tätigen Personen in Graubünden
_ Aktiver Kontakt zu allen Dekanaten und allen in der Katechese Tätigen
_ Kontakt mit der evangelischen Jugendarbeit
_ Regelmässiger Austausch mit dem Dachverband jugend.gr
_ Vernetzung mit dem Verein deutschschweizer JugendseelsorgerInnen (JUSESO)
_ Kontakt mit der Kantonsleitung von Jungwacht & Blauring (JuBla.gr)
_ Kontakt zur Aktion Sternsinger von Missio Schweiz
_ Kontakt zur Dachverband Ministrantenpastoral (damp.ch)

 


Kontakt

Dr. Eric Petrini
Fachbereich Jugendpastoral 

Theologe
Tel. 081 254 36 05
Mail: eric.petrini@gr.kath.ch