Im Unterschied zu anderen pastoralen Handlungsfeldern, die ihren Schwerpunkt in Liturgie oder Verkündigung haben, steht im Fachbereich Diakonie das konkrete Handeln aus dem Glauben im Zentrum. Diakonie meint den Dienst am Menschen, insbesondere an jenen, die Unterstützung, Begleitung oder Solidarität benötigen und deren Stimme nicht oder zu wenig gehört wird.
In der Kirche soll die Nächstenliebe erfahrbar werden. Die Sorge um Benachteiligte, in generationenübergreifenden Initiativen, in sozialem Engagement und der Förderung der Gemeinschaft. Diakonisches Handeln soll Räume öffnen, in welchem der christliche Glaube nicht nur verkündet, sondern auch im Alltag erfahrbar wird. Unter anderem auch durch die Sensibilisierung für soziale Fragen, die Stärkung der Verantwortung füreinander und um die Förderung einer Kultur der Achtsamkeit und Solidarität.
Der Fachbereich Diakonie versteht seine Hauptaufgabe im Aufbau, in der Vernetzung und in der Weiterentwicklung diakonischer Initiativen in und für die Pfarreien im Kanton Graubünden. Er unterstützt Verantwortliche vor Ort dabei, soziale Projekte zu entwickeln, bestehende Angebote zu stärken und neue Wege des kirchlichen Engagements zu erschliessen.